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05.02.2026

Zähneputzen: ja – aber nicht gut

Bekanntermaßen kommt es beim Zähneputzen darauf an, dass die Zahnbeläge entfernt werden und man nicht nur über die Zahnflächen hinwegputzt. Weil die Mundgesundheit und letztlich auch die Allgemeingesundheit an erfolgreicher Mundhygiene hängen, werden auch immer wieder Studien gemacht, ob sich das Wissen und Können beim Zähneputzen inzwischen verbessert hat. Auch die Universität Gießen hat solche Daten jüngst wieder erhoben, durch eine Laborstudie an mehr als 1000 Probanden. Die leitende Professorin Dr. Renate Deinzer begann die Vorstellung der Ergebnisse zuerst mit einem großen Kompliment an die Bundesbürger: Es gebe kein vergleichbares Gesundheitsverhalten wie Mundhygiene, das von der Mehrheit der Bevölkerung mit so großer Konsequenz praktiziert werde. Hinsichtlich der Qualität zeigten die Studienergebnisse aber noch Luft nach oben. Es gelinge den meisten Menschen in allen Altersklassen nicht gut, tatsächlich die gesamten Beläge auf und zwischen den Zähnen sowie am Zahnfleischrand zu entfernen. Insbesondere die Plaque am Zahnfleischsaum sei eine wesentliche Ursache für Zahnfleisch- und Zahnbettentzündungen. Videostudien hatten gezeigt, dass beim unstrukturierten „Schrubben“ manchmal ganze Zahnbereiche, zumal die innenliegenden Flächen völlig vergessen wurden. Die Wissenschaftlerin erinnert daran, dass es beim Zähneputzen nicht auf die Dauer und die verwendete Zahnbürste ankomme, sondern letztlich einzig das Ergebnis zähle: Sorgfältige Mundhygiene sei genauso erlernbar wie Schönschreiben in der Schule. Die Zahnarztpraxen seien dafür die richtige Lern-Adresse.



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