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17.02.2026

Zahnzwischenraumpflege: Hauptsache „Machen“

In fast schon regelmäßigen Abständen kommen Testergebnisse rund um die Zahnzwischenraumpflege in die Medien. Meist gibt es einen „Gewinner“: ein Produkt schneidet als „besser“ ab im Vergleich zu den anderen. Zahnseide, Interdentalraumbürstchen, Zahnzwischenraumspülungen, Mundduschen – egal was: Darauf kommt es letztlich aber nicht wirklich an, macht ein Beitrag in einem renommierten internationalen wissenschaftlichen Implantologie-Journal deutlich. Wichtig ist, dass diese Hilfsmittel regelmäßig zusätzlich zur Zahnbürste genutzt werden. Denn alle Produkte in diesem Segment dienen der „mechanischen Biofilmkontrolle“, kurzgesagt: Mit einem zuhause nutzbaren Hilfsmittel kann man selbst die Zahnbeläge zwischen den Zähnen entfernen. Eine grundsätzliche Überlegenheit eines Systems gegenüber einem anderen sei nicht feststellbar, so die Wissenschaftler. Viel wichtiger sei, beispielsweise um die Hygiene rund um ein Zahnimplantat zu sichern, dass die Patienten ein Produkt finden, mit dem sie erfolgreich den bakteriell belasteten Zahnbelag entfernen. Während jemand mit steif gewordenen Händen vielleicht eher mit einer speziellen Munddusche zurechtkommt, können andere Zahnseide um die Finger wickeln oder mit unterschiedlich großen Bürstchen unterschiedlich breite Zahnzwischenräume gründlich reinigen. Nur eines sei wirklich relevant für die Erhaltung der Mundgesundheit: dass der Zahnzwischenraum ebenso geputzt wird wie die Zähne und die Zahnfleischränder. Was am besten zu den eigenen Fertigkeiten passt, kann man in seiner Zahnarztpraxis mit den Experten für Prophylaxe besprechen, ausprobieren und trainieren.



https://www.dginet.de/patientennews/zahnzwischenraumpflege-hauptsache-machen/